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Freizeitwohnsitz - Vorsicht beim Kauf von Liegenschaften im Seengebiet!

Zahlreiche Gemeinden - gerade im Seengebiet - wurden zum "Vorbehaltsgebiet" erklärt. Ein Rechtserwerb zu Freizeitwohnsitzzwecken ist in Vorbehaltsgebieten grundsätzlich unzulässig - die Folgen bei Missachtung gravierend. Es droht die Nichtigkeit des Rechtsgeschäftes.

Über 20 oberösterreichische Gemeinden - vorwiegend im Seengebiet - wurden von der Oö. Landesregierung zum Vorbehaltsgebiet erklärt. Der Erwerb von Baugrundstücken für Freizeitwohnsitze ist in Vorbehaltsgebieten unzulässig. Der Erwerb bedarf in diesem Fall einer Genehmigung der Grundverkehrsbehörde. Die Genehmigung wird nur Ausnahmefällen erteilt.

Zulässig ist der Erwerb nur dann, wenn das Grundstück die Widmung Zweitwohnungsgebiet hat, das Grundstück von nahen Angehörigen des Verkäufers erworben wird oder das Grundstück bereits die letzten 5 Jahre ausschließlich zu Freizeitwohnsitzzwecken genutzt wurde. Wird das Grundstück erworben, damit man selbst oder eine andere Person dort den Hauptwohnsitz begründet, ist der Erwerb aber jedenfalls zulässig.

Die Besonderheiten beim Kauf von Grundstücken in Vorbehaltsgebieten sollten unbedingt beachtet werden. Die Folgen bei Missachtung sind drastisch. Bei Verstoß ist das Rechtsgeschäft nichtig und der Vertrag rückabzuwickeln.

Unser Service:

Wir prüfen für Sie vor jedem Erwerb, ob ein Grundstück im Vorbehaltsgebiet liegt und informieren Sie über die rechtlichen Folgen.

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